Vier weitere Leichen von Hamas-Geiseln sind wieder in Israel

Tel Aviv: Wie angekündigt hat die radikal-islamische Hamas in der Nacht vier weitere Leichen von israelischen Geiseln an das Internationale Rote Kreuz übergeben. Inzwischen seien die Körper auch per Militärtransport nach Israel überführt worden, hieß es von der Regierung. Es handelt sich demnach um vier Männer, darunter ein 85-Jähriger, der nach israelischen Angaben bereits am Tag des Überfalls am 7. Oktober 2023 getötet worden war. Er galt als die älteste Geisel. Die Terrororganisation Hamas hatte dieses Mal auf eine öffentlichkeitswirksame Inszenierung verzichtet, nachdem es zuletzt scharfe Kritik an dem Vorgehen gegeben hatte. Israel soll im Gegenzug über 600 palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen und Lagern freilassen. Ein Bus mit Häftlingen ist bereits in Ramallah im Westjordanland angekommen. Es ist der letzte Austausch dieser Art, der im Rahmen der Anfang Januar in Kraft getretenen Waffenruhe im Gazastreifen vereinbart wurde. Noch immer sind aber rund 60 Geiseln in der Gewalt der Hamas. Wie viele davon noch am Leben sind, ist unklar.

Sendung: Bayern 2 Nachrichten, 27.02.2025 02:00 Uhr

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