BAYERN 2 SOMMERRADIO Bayern 2 Nah dran Gesellschaft Wissen Dialog
Dienstag, 06.08.2024
09:05
bis 12:00 Uhr
- Als Podcast verfügbar
BAYERN 2
9.20 Bayern 2 Radiowissen
Aquakulturen: Fluch oder Segen?
9.50 Bayern 2 Kalenderblatt
World Wide Web vorgestellt
10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr
10.10 Eltern ohne Filter: Zwei Schwestern ersetzen sich ein ganzes Dorf
10.20 Aus dem Nichts zum eigenen Laden
Pop-up-Store in Nürnberg
10.30 Was ist eine gute Stadt?
Gespräch mit Andrea Gebhard, Stadtplanerin
10.40 Serie "Leben auf der Postkarte":
Die Steinerne Brücke in Regensburg
10.50 Eins zu Eins. Der Talk:
Ausschnitt aus Gespräch mit Peter Kraus, Musiker
11.10 Nahaufnahme IQ:
Wild Crimes: Jagd auf Bruno. Folge 2: Catch me if you can
11.40 Serie "Literarische Roadtrips"
Auf den Spuren des Nibelungenlieds
11.56 Werbung
Moderation: Ruslan Amirov
Diese Sendung hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und ist als Podcast verfügbar.
Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von Bayern 2 Radiowissen:
http://br.de/s/5AgZ83
Aquakulturen Fluch oder Segen?
Jeder zweite weltweit konsumierte Fisch stammt heute bereits aus Aquakulturen, also der Erzeugung von Organismen, die im Wasser leben. Das liegt vor allem an China. Das "Reich der Mitte" hat seine Fischzuchtproduktion seit 1990 erheblich gesteigert. Auch andere asiatische Länder haben kräftig zugelegt. Dagegen stagnieren die Erträge der Berufsfischer und Fischereiflotten seit Jahren. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung gewinnt die Aquakultur als Lebensmittellieferant enorm an Bedeutung. Es ist ein boomendes Milliardengeschäft weltweit. Im Gegensatz zur Fangfischerei zieht die Fischindustrie in der Aquakultur Doraden, Karpfen, Krebstiere, Muscheln, Tilapia oder Algen unter kontrollierten Bedingungen auf. Doch ist die Produktion jeder Fischart sinnvoll und nachhaltig, um alle Menschen satt zu bekommen? Was ist mit Raubfischen wie Lachs, Thunfisch oder Wolfsbarsch? Und wie geht es Fischen, wenn sie zu Zehntausenden dicht gedrängt in einem kleinen Netz leben und dann geschlachtet werden?
Wild Crimes · Jagd auf Bruno · Catch me if you can (2)
Bruno muss sterben. Oder doch nicht? Der Protest der Tierschützer ist riesig. Schlechte Schlagzeilen kann sich die Regierung nicht leisten, also soll Bruno lebend eingefangen werden. Die Verfolgungsjagd beginnt: Finnische Spezialhunde werden eingeflogen, aber Bruno taucht immer da auf, wo ihn keiner vermutet. In der Bild-Zeitung erscheint ein Foto, auf dem Bruno wie ein Teddybär aussieht. Der Hype um ihn wird immer größer. Bis er einen tödlichen Fehler macht.