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Augenheilkunde Tipps für den Sonnenbrillenkauf

Sonnenbrillen sind mehr als ein modisches Accessoire. Sie sollen unsere Augen vor UV-Licht schützen. Aber nicht jede Brille bietet einen zuverlässigen Schutz. Augenärztin Dr. Alexandra Király-Bösl gibt Tipps, worauf Sie beim Kauf einer Sonnenbrille achten sollten.

Stand: 24.05.2017 |Bildnachweis

Sonnenbrillen | Bild: colourbox.com

UV-Strahlen

UV-Strahlen können Hornhaut und Linse der Augen schädigen. Außerdem kann insbesondere der Blauanteil des weißen Lichts die Netzhaut und dort den Punkt des schärfsten Sehens schädigen. Diese bleibenden Schäden verursachen keine Schmerzen und werden oftmals erst Jahre später bemerkt. Sie zeigen sich beispielsweise in der Entwicklung oder Verstärkung einer Linsentrübung, dem sogenannten grauen Star. Bei geschädigter Netzhaut kann eine Makuladegeneration, auch Altersblindheit genannt, die Folge sein. Daher ist eine wirklich gute Sonnenbrille, die die Augen entsprechend schützt, wichtig.

Tipps zum Kauf einer Sonnenbrille

Ein garantierter UV-Schutz ist beim Kauf einer Sonnenbrille das A und O. Die Tönung der Brille sagt aber, anders als häufig angenommen, nichts über den UV-Schutz aus, d. h. eine dunklere Tönung hat keinen höheren UV-Schutz!

Sonnenbrillen, die das CE-Zeichen tragen, das sich normalerweise auf der Innenseite des Bügels befindet, entsprechen den Anforderungen der EU-Richtlinie von 380 nm (Nanometer). Besser ist jedoch ein UV-Schutz von 400 (nm). UV-400 bedeutet, dass alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich von den Gläsern gefiltert werden, sowohl UV-A- als auch UV-B-Strahlung.







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