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Fett im Blut Cholesterin

Cholesterin ein Fett, das in unserem Körper sehr wichtig ist. Daher können es auch alle Zellen selbst herstellen. Denn die Zellen brauchen es, etwa um Vitamine oder Hormone zu produzieren. Ohne Cholesterin ist der Mensch nicht lebensfähig.

Von: Veronika Wawatschek

Stand: 20.03.2024 |Bildnachweis

Frau beißt in einen Hamburger | Bild: colourbox.com

Gefährlich kann es allerdings werden, wenn wir zu viel Cholesterin im Blut haben. Das kann unsere Gefäße schädigen und am Ende schlimmstenfalls zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Experte:

Prof. Dr. Klaus Parhofer, Internist und Oberarzt an der Med. Klinik IV am Klinikum Großhader

Allerdings: Wann jemand letztlich einen zu hohen Cholesterinspiegel hat und was das für sein Risiko bedeutet, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen, kann nicht pauschal beantwortet werden  und hängt von ziemlich vielen verschiedenen Faktoren ab.

Dem Text liegt ein Interview mit Prof. Dr. Klaus Parhofer zugrunde, Internist und Oberarzt an der Med. Klinik IV am Klinikum Großhadern in München.

Grundsätzlich ist Cholesterin ein Fett, das im Körper zahlreiche Funktionen erfüllt. Beispielsweise ist es an der Bildung von Hormonen und Vitaminen beteiligt und wichtig für den Aufbau der Zellwand. Weil es ein so wichtiges Fett ist, können alle Zellen es selbst produzieren. Der Körper ist also nicht darauf angewiesen, wie viel Cholesterin herumschwimmt - seine Zellen können es jederzeit selbst produzieren. Zum Problem wird das, wenn wir zu viel Cholesterin im Blut haben.

Dann kann es die Gefäßwände schädigen und zu einer Verstopfung der Gefäße führen, was im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

Die Zellen brauchen Cholesterin

Alle Zellen, die Cholesterin benötigen, etwa zur Produktion von Sexualhormonen oder Kortison, können es auch selbst herstellen. Auch das Cholesterin, das die Zellen benötigen um die Zellwand korrekt aufzubauen, stellen sie selbst her.