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Kind beim Kinderarzt

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Ministerin fordert bessere Verteilung von Kinderärzten

Mehr als 1.100 Kinderärzte praktizieren in Bayern. Eigentlich genug, sagt die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml. Doch die Verteilung zwischen Stadt und Land stimmt nicht. Sie sollte sich ändern, wenn es nach Huml geht.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Infoblock am .

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will die Versorgung mit Kinderärzten im Freistaat verbessern. Die Bedarfsplanung für die Mediziner müsse überprüft und angepasst werden, um Unterschiede zwischen Stadt und Land zu verringern, sagte die CSU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in München.

"Für Eltern und ihre Kinder ist eine möglichst wohnortnahe kinderärztliche Versorgung sehr wichtig." Melanie Huml

Im Freistaat gibt es mehr als 1.100 vertragsärztlich tätige Kinderärzte - laut Gesundheitsministerium ausreichend für eine gute Versorgung. Immer häufiger gebe es aber Beschwerden über eine ungleichmäßige Verteilung der Kinder- und Jugendärzte in bestimmten bayerischen Regionen und Teilen Münchens, sagte Huml.

Anpassung an Bedarf nötig

Zudem werden in der Bedarfsplanung der Ministerin zufolge neue Vorsorgeuntersuchungen und Präventionsleistungen sowie die Zunahme bestimmter Erkrankungen nicht berücksichtigt. Huml forderte deshalb den Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen auf, die Bedarfsplanungsrichtlinie zügig zu aktualisieren. Erste Vorarbeiten dafür werden laut Ministerium gerade erledigt.

"Die vom Bundesgesetzgeber angeordnete Überprüfung und Anpassung ist längst überfällig." Melanie Huml

Der besagte Bundesausschuss hat inzwischen ein Gutachten in Auftrag gegeben, das Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation aufzeigen soll. Die Ergebnisse der für die erste Jahreshälfte erwarteten Analyse sollen Grundlage für eine neue Bedarfsplanung sein.