Nach einem Skiunfall hatten die Bergwachtler einen Teil der Piste im Skigebiet Brauneck bei Lenggries gesperrt, um eine verunglückte Frau zu versorgen. Doch ein älterer Skifahrer ignorierte einfach die Absperrung und rutschte in die Einsatzstelle. Als er auf sein Fehlverhalten angesprochen wurde, schlug der Mann dem Skiretter mit seinem Skistock dreimal ins Gesicht.
Plötzlicher Angriff
Der Angriff kam ganz plötzlich, so Rolf Frasch von der Bergwacht Lenggries, der im Einsatz dabei war. Dass Skifahrer Absperrungen missachten, sei nichts Neues, aber diese Art von Aggression gegenüber Einsatzkräften sei eine komplett neue Dimension, so Frasch gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.
Platzwunde geschlagen, Täter unbekannt
Die Retter wollten die Personalien des Skifahrers aufnehmen, doch der Mann fuhr einfach davon. Die Einsatzkraft von der Skiwacht blieb mit einer Platzwunde zurück. Die ehrenamtlichen Bergretter sind noch Tage nach dem Vorfall geschockt und auch enttäuscht - mit soviel Respektlosigkeit hat keiner gerechnet.