Bis Nachmittag hatte die Evakuierung gedauert, dann hatte sich Sprengmeister Martin Radons mit seinem Kollegen an die Entschärfung gemacht. Kurz nach der erfolgreichen Aktion sagte er, dass der Zünder gefahrlos entfernt werden konnte – auch die Kälte hatte nicht Entschärfung nicht negativ beeinflusst. Die Bombe enthielt rund 250 Kilo Sprengstoff, sie wird jetzt an einen sicheren Ort in Bayern gebracht.
Erleichterung bei Anwohnern
Die 12.600 Neu-Ulmer, die ihre Wohnungen während der Evakuierung verlassen mussten, dürfen jetzt zurück in ihre Wohnungen. Sie hatten den Tag bei Freunden und Verwandten oder in den eigens eingerichteten Warteräumen verbracht, wo sie vom Roten Kreuz versorgt wurden. Auch Neu-Ulms Oberbürgermeister zeigte sich nach der Entschärfung erleichtert – immerhin war es die größte Evakuierung der Stadt seit dem zweiten Weltkrieg.