Christoph Leibold

Christoph Leibold

Moderator, Redakteur, Reporter, Theaterkritiker

Kritik hat mit Bekritteln erst mal nichts zu tun. Seinem griechischen Ursprung nach bedeutet das Wort schlicht: Unterscheiden. Also Gelungenes vom weniger Gelungenen zu trennen. Ich bin Kritiker, vor allem Theaterkritiker. Und klar, saftige Verrisse gehören zum Job. Aber viel schöner ist es, eine Aufführung aus vollem Herzen bejubeln zu können. Schließlich habe ich meinen Beruf nicht aus Lust an der schlechten Laune gewählt. Sondern aus Liebe zum Theater, die mich zum Kulturjournalismus gebracht hat. Und damit auch zu Bayern 2, wo ich als Moderator von Sendungen wie der kulturWelt, dem kulturLeben sowie den Bayern 2 Favoriten meine persönliche Traumrolle gefunden habe. Christoph Leibold (Jahrgang 1969) ist in München geboren, hat Germanistik und Anglistik studiert und wurde als Volontär beim BR ausgebildet.

    Alle Inhalte von Christoph Leibold

    64 Beiträge
    Die Handwerker an der "Fanni".

    Gegen das "Wirtshaussterben": Dieser Film zeigt, wie es geht

    In einem Dorf kann ein Wirtshaus der wichtigste soziale Treffpunkt sein. Trotzdem schließen immer mehr Gasthäuser auf dem Land. Der Film "Fanni - Oder: Wie rettet man ein Wirtshaus?" erzählt von einer Gemeinde, die das nicht hinnehmen wollte.

    Alexander Duda als Brandner und Maximilian Brückner als Boandlkramer

    Wieso der "Brandner Kaspar" das ewige Bühnenleben hat

    Ursprünglich wollte Intendant Christian Stückl den bayerischen Bühnenklassiker gar nicht am Münchner Volkstheater haben. Doch dann wurde der "Brandner" dort zum Dauerbrenner. Heute feiert Stückls Inszenierung 20-Jähriges.

    Politischer Kopf: Therese Giehse im Jahr 1970

    Abonniert auf "Schreckensweiber": Wer war Therese Giehse?

    Sie war die Brecht-Schauspielerin schlechthin und nie um ein politisches Wort verlegen: Vor 50 Jahren starb die große Therese Giehse. Die Münchner Kammerspiele erinnern mit einer eigenen Gala an sie.

    Comedian Claus von Wagner.

    Solo-Comeback: Claus von Wagners neues Kabarettprogramm

    13 Jahre hat er sich Zeit gelassen, wurde derweil Host der ZDF-Satire-Sendung "Die Anstalt". Mit "Projekt Equilibrium" steht Claus von Wagner nun wieder mit einem eigenen Solokabarett-Programm auf der Bühne. Nun war Premiere im Lustspielhaus.

    Porträt Josef Brustmann

    "Jeder ist wer": Ernst-Hoferichter-Preis für Josef Brustmann

    Mit dem Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn wurde er einst bekannt, außerdem spielte er bei der Monaco Bagage und in seiner eigenen Band: Josef Brustmann. Nun hat der Kabarettist und Musiker den Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München bekommen.

    Es wird viel gestritten in der "Hundslinger Hochzeit"

    "Hundslinger Hochzeit": Oberpfalz-Komödie kommt ins Kino

    In der Oberpfalz warten viele auf diese Kinopremiere: Die "Hundslinger Hochzeit". Ein Do-it-yourself-Projekt der Tirschenreutherin Christina Baumer. Sie war Drehbuchautorin, Produzentin und Hauptdarstellerin. Wie gut ist die Dialekt-Komödie?

    Szene aus dem Kinofilm "Der Spitzname"

    Witzige Dialog-Scharmützel: "Der Spitzname" von Sönke Wortmann

    Nach "Der Vorname" und "Der Nachname" legt Regisseur Sönke Wortmann nun mit dem dritten Teil "Der Spitzname" nach. Entstanden ist eine kurzweilige Konversationskomödie, in der es nur am Rande um Spitznamen geht.

    Der Kabarettist, Autor und Musiker Henning Schmidtke hat das 41. Passauer Scharfrichterbeil gewonnen.

    Kabarettpreis Scharfrichterbeil geht an Henning Schmidtke

    Das Passauer Scharfrichterbeil gehört zu den wichtigsten Nachwuchspreisen im Kabarett. Aber so alt wie in diesem Jahr war das Teilnehmerfeld in Passau wohl noch nie. Gewonnen hat der Älteste im Wettbewerb: Henning Schmidtke.

    Leerer Zuschauerraum der Münchner Kammerspiele (Symbolbild)

    Klamme Kassen: Spartheater auf Bayerns Bühnen

    Steigende Ausgaben, sinkende Gewerbesteuereinnahmen – die Kassen vieler Kommunen sind klamm. Besonders stark betrifft das oft die Kulturetats. Zeigen bayerische Theater wegen des Spardiktats bald nur noch karge Bühnenbilder und Zwei-Personenstücke?

    Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek

    Bayerisch-kroatische Tradition: Das neue Münchner Tatort-Team

    Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl alias Batic und Leitmayr gehen 2026 in Ruhestand, den neuen Münchner Kommissar Nikola Buvak wird Carlo Ljubek spielen. Was gab den Ausschlag beim Casting? Und wie geht es mit der Rolle von Kalli Hammermann weiter?