Sechs Jahre haben die Bauarbeiten zur Verbreiterung A3 bei Regensburg gedauert. Spätestens am Freitag werden alle sechs Spuren der A3 bei Regensburg erstmals durchgängig für den Verkehr freigegeben. Die Autobahn wurde zwischen Regensburg und Rosenhof auf einer Länge von 15 Kilometern sechsspurig ausgebaut. Die Baumaßnahmen hatten im Februar 2018 begonnen. Die Kosten für das Gesamtprojekt waren ursprünglich auf rund 270 Millionen Euro veranschlagt.
Letzte Feinarbeiten warten noch
Die zuständige Autobahn GmbH zieht eine positive Bilanz des Mammut-Projekts. Die Dauerbaustelle sei im Zeitplan. Ab jetzt seien nur noch Restarbeiten und das Verlegen eines Lärmschutzbelags im Laufe des kommenden Jahres notwendig. Man bedanke sich bei den Menschen und den Betrieben in der Region für die langanhaltende Geduld, mit der sie den ausbaubedingten Belastungen seit Februar 2018 begegnet seien, teilt die Autobahn GmbH mit.
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Gute Noten für Baustellenmanagement
Zum Ende der Verkehrsbeschränkungen zieht auch die Regensburger Wirtschaft eine positive Bilanz – und das trotz großer Sorgen vor Beginn der Bauarbeiten. Aus Sicht der Wirtschaft sei der Ausbau mehr als glimpflich verlaufen, sagt Manuel Lorenz, verkehrspolitischer Sprecher bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Regensburg. Zu großen Verwerfungen sei es nur nach Unfällen im Baustellenbereich gekommen. Das Baustellenmanagement und die Kommunikation müssen gelobt werden, so Lorenz.
Die nächsten Großbaustellen warten schon
Allerdings werden die nächsten großen Baustellen im Raum Regensburg bald folgen. Während Lorenz die in einiger Zeit bevorstehenden Bauarbeiten am Autobahnkreuz und der Sinzinger Autobahnbrücke keine größeren Sorgen machen, werde die in einigen Jahren anstehende Sanierung des Pfaffensteiner Tunnels weit über die Stadtgrenzen hinaus spürbar sein. Das hohe Verkehrsaufkommen könnte in Verbindung mit dem Fehlen von leistungsfähigen Umleitungen in den Stoßzeiten zu erheblichen Behinderungen führen, sorgt sich der Verkehrsexperte.
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