Die Stadt Augsburg verwandelt in diesen Tagen die ersten ihrer Straßenlampen in 5G-Mobilfunkmasten. Ein bislang in Deutschland einzigartiges Konzept, meint Augsburg Smart-City-Manager Horst Thieme. Zwei Lampen werden zusammen mit der 5G Synergiewerk GmbH aus München und den Stadtwerken Augsburg derzeit umgerüstet, weitere sollen folgen.
Masten sollen sich harmonisch ins Stadtbild einfügen
Für den Umbau wird am Fuß der Straßenlampe eine Art Podium installiert, in das laut Verwaltung die neueste 5G-Technik eingebaut wird. An der Spitze der Lampe werden die Antennen und Lichtsysteme angebracht. Da die Sendemasten dasselbe Design wie die Straßenleuchten haben, fügen sie sich laut Stadtverwaltung harmonisch ins Stadtbild ein. Installiert werden die Masten dort, wo besonders hohe Kapazitäten im Mobilfunknetz gebraucht werden. Aktuell befinden sich die Masten laut der Stadt Augsburg noch im Testbetrieb, Ende Januar soll der Betrieb dann richtig starten.
Besseres Netz und stabilere Datenübertragung
Die 5G Straßenlaternen sind so konzipiert, dass sie von unterschiedlichen Mobilfunkbetreibern genutzt werden können Außerdem ist an den Masten Platz für Umwelt- und Verkehrssensoren, die zum Beispiel Klimadaten erfassen. Auch Rettungsdienste und Energieversorger sollen vom 5G-Netz profitieren. "Es sorgt für eine bessere Funknetzdichte und Funkqualität in der Innenstadt, für eine stabilere Datenverbindung mit höherer Datenrate und ermöglicht immer mehr die Vernetzung von Produkten und Prozesse in Echtzeit", so der Augsburger Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle.
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