Nachdem die Zukunft des Jungstars Jamal Musiala nach langen Vertragsverhandlungen endlich zu Gunsten des FC Bayern geklärt wurde, geht es nun um die des Altstars Thomas Müller. Der Vertrag des Münchner Rekordspielers läuft zum Saisonende aus.
Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt immer betont, Müller könne selbst entscheiden, wie es weitergeht. Ganz so sieht der Ehrenpräsident Uli Hoeneß nicht: "Ich glaube schon, dass der FC Bayern und Thomas Müller gemeinsam eine Entscheidung treffen müssen, denn wir sind ja nicht auf dem Basar, wo jeder machen kann, was er will", sagte der Bayern-Patriarch am Rande einer Filmpremiere über Thomas Müller.
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Uli Hoeneß' klarer Ratschlag
Hoeneß würde Müller, der seit fast einem Vierteljahrhundert beim Rekordmeister spielt, auch gerne nächstes Jahr noch beim FCB sehen und erteilt Müller einen Rat: "Als Mensch würde ich es mir wünschen. Sportlich muss man sehen", sagte der 73-Jährige. "Wenn er nur noch Einwechselspieler ist, würde ich ihm raten, aufzuhören. Das ist seiner großen Karriere nicht würdig."
"Ein Thomas Müller, der ständig auf der Bank sitzt, das kann auch nicht eine Lösung sein." Uli Hoeneß, Ehrenpräsident FC Bayern
Uli Hoeneß: "Thomas ist für fast jeden Bayern-Job geeignet"
Der Ehrenpräsident würde es jedenfalls "sehr begrüßen", wenn die Identifikationsfigur Müller dem Rekordmeister auch nach der Profi-Karriere erhalten bliebe. "Thomas weiß genau, dass wir ihn gerne in irgendeiner Form behalten würden." Die Vereins-Ikone sei geeignet, "fast jeden Job beim FC Bayern mit einer gewissen Anlaufzeit zu machen". Hoeneß rät ihm aber, "wenn er aufhört, erstmal Pause zu machen". Um Distanz zu gewinnen und den Horizont zu erweitern.
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