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Blick auf den Central Criminal Court in London

Mutmaßliche Spione von Ex-Wirecard-Vorstand Marsalek verurteilt

Weil sie für Russland Ziele in Europa ausspioniert haben sollen, hat ein Gericht in London zwei Frauen und einen Mann aus Bulgarien verurteilt. Ihnen drohen nun lange Haftstrafen. Auch der gesuchte Ex-Wirecard-Vorstand Marsalek soll verwickelt sein.

Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun im Gerichtssaal.

Wirecard-Prozess: Ist ein Urteil bereits 2025 zu erwarten?

Fällt im Wirecard-Prozess schon bald ein Urteil? Die Staatsanwaltschaft hat einer Verfügung des Landgerichts München zugestimmt, den Prozess zu verkürzen. Das heißt: Ein Ende wäre theoretisch bereits 2025 möglich. Das stimmt nicht alle optimistisch.

Gebäude des Technologie- und Finanzdienstleistungs-Unternehmens "Wirecard"

Verkürzung des Wirecard-Prozesses: Stimmt Staatsanwaltschaft zu?

Der Wirecard-Prozess entpuppt sich als "Mammut-Verfahren". Das Landgericht München will deshalb die Anklage auf wichtige Punkte beschränken. Selbst dann wäre eine Höchststrafe von zehn Jahren möglich. Doch die Staatsanwaltschaft muss zustimmen.

Ein Urteil im Wirecard-Prozess könnte nun doch schon 2025 fallen

Wirecard-Prozess: Von "Mr. Superpower" und "Mr. Teflon"

Mit der Vernehmung weiterer Zeugen hat das Landgericht München nach kurzer Winterpause den Wirecard-Prozess fortgesetzt. Zwar hat die Kammer das Gerichtsverfahren bis Ende 2025 angesetzt, ein Urteil könnte aber nun doch schneller fallen.

Seit der vergangenen Woche läuft am Old Bailey in London der Prozess gegen einen mutmaßlich von Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek angeleiteten Spionage-Ring.

    Marsalek finanzierte mutmaßliche Spione mit Wirecard-Geldern

    Nach BR-Recherchen hat der Ex-Vorstand von Wirecard, Jan Marsalek, persönlich dafür gesorgt, dass der Konzern 2019 Geld an Firmen überwies, die zwei mutmaßlichen Spionen zuzurechnen sind. Die beiden sollen einem russischen Agentenring angehören.

    Der Prozess findet am Central Criminal Court in London statt.

    Prozess in London: Geständnisse mutmaßlicher Marsalek-Spione

    Spionage für Russland – so lautet der Vorwurf gegen eine Gruppe von Bulgaren, die seit 2023 in Großbritannien in Haft sitzen. Ex-Wirecard-Vorstand Marsalek soll sie gesteuert haben. Seit Dienstag läuft der Prozess, jetzt gibt es erste Geständnisse.

    Nach dem früheren Wirecard-Manager wird nach wie vor international gefahndet.

    Marsaleks Spionagering? Prozessauftakt in London

    Spionage für Russland – so lautet der Vorwurf gegen sechs Bulgaren, die seit 2023 in Großbritannien in Haft sitzen. Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek soll diesen mutmaßlichen Agentenring gesteuert haben. In London beginnt heute der Prozess. 

    Seit fast zwei Jahren läuft am Landgericht München der Wirecard-Prozess.

    Zeuge im Wirecard-Prozess: "Braun hatte das letzte Wort"

    Ein Mitarbeiter aus dem Controlling, der das Wirecard-Management belastet hat. Außerdem der Ex-Fahrer von Markus Braun, der dem ehemaligen CEO wegen finanzieller Verluste Vorwürfe gemacht hat. Der Prozesstag am Landgericht München war bemerkenswert.

    Nach kurzer Sommerpause hat das Landgericht München heute den Wirecard-Prozess fortgesetzt.

    Wirecard: Angeklagter Ex-Chefbuchhalter gibt sich selbstkritisch

    Nach mehrwöchiger Sommerpause hat das Landgericht München den Wirecard-Prozess fortgesetzt. Erstmals befragte Richter Markus Födisch ausführlich den ehemaligen Chefbuchhalter des Zahlungsdienstleisters. Der zeigte sich dabei auch selbstkritisch.

    (Symbolbild) Richter Markus Födisch hat Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Ex-Wirecard-Chefbuchhalters.

    Wirecard-Prozess: Richter zweifelt von Erffas Glaubwürdigkeit an

    Viel schlechter hätte der letzte Prozesstag vor der Sommerpause für den früheren Wirecard-Chefbuchhalter kaum laufen können. Nach dessen langer Erklärung machte Richter Markus Födisch schnell klar, dass er dessen Ausführungen wenig Glauben schenkt.